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Einer der wesentlichen Unterschiede bei einer Bedrohungs- und Angriffssituation in Bezug auf Frauen und Männern, ist der potenzielle Angreifer. Ist dies bei Frauen zu über 75% ein männlicher Täter aus dem Bekanntenkreis (Quelle: Hannoversche Studie 1996), geht die Bedrohung bei Männern in nahezu allen Fällen von einem unbekannten männlichen Täter aus.

Der Dominanzkampf zwischen Mann und Frau

Es fängt bei „Kleinigkeiten“ an. In „harmlosen“ Alltagssituationen fällt Ihnen ständig jemand ins Wort, fallen hier und da Bemerkungen, werden „Selbstverständlichkeiten“ eingefordert, ein NEIN als JA gewertet. Lassen sie es nicht zu, wenn Männer ihre Grenzen ausloten, indem sie sie anstarren oder unverschämte Komplimente machen.

Viele Frauen wissen nicht, wie sie sich in solchen Situationen verhalten sollen, was sie tun sollen. Hören sie auf ihre weibliche Intuition, auf ihr eingebautes Gefahrenradar, das sich meldet, sobald sie sich unwohl fühlen oder sogar Gefahr im Verzug ist. Durch regelmäßiges Selbstschutz-Training erlangen sie ihre persönliche Handlungskompetenz auf diesem Gebiet. Sie sind in der Lage das Blatt zu wenden, Sie nehmen eine andere „Rolle“ ein, sie ziehen klare Grenzen – verbal und mit energischer Körpersprache, sie lassen es unter keinen Umständen zu, dass diese Grenzen überschritten oder aufgeweicht werden. Wird der Angreifer handgreiflich, setzen sie sofort kompromisslose Mittel ein, um sich selbst zu schützen und den Angreifer von seinem Vorhaben abzuhalten.

Der Ritualkampf unter Männern

Endlich ist das langersehnte Wochenende da, du triffst Dich mit Freunden, die Stimmung ist super, du bist einfach happy. Dein Blick schweift durchs Lokal und bleibt für den Bruchteil einer Sekunde zu lange an einem Unbekannten hängen. Dieser steht auf, geht auf sie zu: „Hey, was glotzt du so ? “, rempelt sie an, schuckt sie....

Die Gewalt zwischen Männern läuft nach einem bestimmten Ritual ab. Vor dem eigentlichen körperlichen Angriff, beschimpft der Aggressor sein Opfer, demütigt es und testet aus, wie weit er gehen kann. Er will keinen ebenbürtigen Gegner, er will auch keinen fairen Kampf, sondern er will ein Opfer, dass er demütigen und besiegen kann. Dann schlägt er meist unvermittelt, ohne `saubere Technik´ zu. Vielleicht passiert dies mitten im Gespräch, oder wenn er sich zum Gehen wegdreht...

Durch unseren Kurs ` SELBSTSCHUTZ-KOMPAKT ´ lernen Sie, solche gefährlichen Situationen frühzeitig zu erkennen. Durch unsere einzigartige Methode der Eigensicherung gepaart mit verbaler und körpersprachlicher Selbstbehauptung versuchen Sie den Konflikt zu vermeiden. Nur im absoluten Notfall und im Rahmen der geltenden Notwehr sind sofort kompromisslose Mittel einzusetzen, um sich selbst zu schützen und den Angreifer von seinem Vorhaben abzubringen.
Was am Ende für den eigenen Selbstschutz notwendig ist, sind keine losgelösten Einzeltechniken und Tricks, sondern ein erarbeitetes, komplexes Verhaltensmuster, um in solchen Stresssituationen instinktiv richtig zu handeln.